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Fachspezifischer
Teil für das Maurerhandwerk
Das Seminar soll Maurermeistern die notwendigen Qualifikationen
für Restaurierungsarbeiten in der Denkmalpflege vermitteln.
In den folgenden Sachgebieten erlangen die Teilnehmer exemplarische
Kenntnisse und Fertigkeiten, die sie auch auf weitere Aufgaben-
und Problemfelder des Maurerhandwerks übertragen können Sachgebiet Natursteinmauerwerk
Natursteinmauerwerksarten und -verbände fachlich und
stilistisch zuordnen und unterscheiden
- Bauschäden mit handwerklichen Mitteln analysieren
und nach der Bestandsaufnahme detailgetreu restaurieren
und reparieren
- Natursteinmauerwerk sachgerecht reinigen
- Oberflächen mit entsprechendem Werkzeug nach historischem
Vorbild herstellen
- Moderne Verfahren zur Trockenlegung kennenlernen und
an ausgewählten Objekten anwenden
Sachgebiet Ziegelmauerwerk
- verschiedenen Ziegelsteinmauer- und Zierverbände
sowie deren Zuordnung zu den einzelnen Epochen und regionale
Besonderheiten unterscheiden
- historische Verbandsregeln an ausgewählten Detailprojekten
anwenden
- Konstruktionsregeln für Bögen anwenden und
Bögen herstellen, Reparaturarbeiten ausführen
- Konstruktionsregeln für Gewölbe anwenden und
Gewölbedetails herstellen, Reparaturarbeiten ausführen
Sachgebiet Lehmbau
- die historisch verwendeten Lehmbauweisen kennen und bautechnische
Vor- und Nachteile abwägen
- Die Untersuchung und Veränderung von
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Lehmmischungen als wichtige
Voraussetzung für das Funktionieren der Bauweise erfahren
- Lehmbautechniken sowohl als Reparatur als auch im Detail
als Rekonstruktion ausführen
- Lehmputze und deren Untergründe herstellen
- Fertigprodukte des Lehmbaus kennenlernen und deren Einsatz
in der Denkmalpflege abwägenSachgebiet Fachwerk
- Ausfachungstechniken für Fachwerkwände kennenlernen
und durchführen
- Reparaturarbeiten, insbesondere im Ausschlußbereich
durchführen
- Moderne Verfahren der Ausfachung im Hinblick auf die denkmalpflegerischen
Aspekte bewerten und detailhafte Anwendung üben
- neue Bauteile im Einklang mit dem historischen Gebäude
herstellen und denkmalgerecht einfügen
- die konstruktiven Zusammenhänge erfassen und interpretieren
Sachgebiet Putz
- Bindemittel und Zuschläge als entscheidende Einflußgrößen
auf Putz- und Mörtelqualität einschätzen
- Putzmörtel für die verschiedenen Aufgabengebiete
des Massiv- und Fachwerkbaus unterscheiden und nach historischen
Rezepturen herstellen
- Putzkonstruktionen nach historischem Vorbild herstellen
- Schäden an Putzen nach den Ursachen unterscheiden
und Sanierungskonzepte unter vorgegebenen Praxisbedingungen
erstellen
Innerhalb dieser Sachgebiete werden folgende Lerninhalte
intensiv bearbeitet:
- Materialkunde
- Bauphysik, Bauchemie
- Stilkunde
- Statik
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Regelwerk, Denkmalpflege und -schutz
- Historische Konstruktionen und Techniken in der Anwendung
- Moderne Techniken und Verfahren
- Bestandsaufnahme, Restaurierungskonzepte und Durchführung
- Dokumentation, Baubetrieb
Alle fachlichen Ziele werden mit Hilfe von Beispielen
aus der Denkmalpflegepraxis vermittelt.
Termin und Kosten
Das fachspezifische Seminar für Maurer findet von
März bis November, eines jeden Jahres in Schloß Raesfeld
statt. Es kostet 1.768,- Euro. Genauere Informationen erfragen
Sie am besten direkt in Schloß Raesfeld.
Die Prüfung
Die Prüfung zum Restaurator im Handwerk wird von der
Handwerkskammer Münster gegen eine Gebühr (500,-
Euro) abgenommen. Zugangsvoraussetzung für die Prüfung
ist eine Meisterprüfung in einem der obengenannten
Gewerke, oder, wer durch die Vorlage von Zeugnissen glaubhaft
machen kann, daß er Kenntnisse erworben hat die zur
Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.
Schriftliche Prüfung - fachspezifischer Teil
Sie wird voraussichtlich am letzten Tag des Praxisseminars
in Raesfeld durchgeführt.
Mündliche Prüfung - fachübergreifender und
fachspezifischer Teil
Sie wird in der Regel sechs Wochen nach Ende des Praxisseminars
durchgeführt.
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Fachspezifischer Teil für das
Maler- und Lackiererhandwerk
Das Seminar soll Maler und Lackierermeistern die notwendigen
Qualifikationen für Restaurierungsarbeiten in der
Denkmalpflege vermitteln. In den folgenden Sachgebieten
erlangen die Teilnehmer exemplarische Kenntnisse und Fertigkeiten,
die sie auch auf weiter Aufgaben- und Problemfelder des
Malerhandwerks übertragen können:
Sachgebiet Fresko und Secco
- Anwendungsgebiete, Gestaltungsabsichten und Techniken
bestimmen und Unterscheiden
- die historische Entwicklung von Fresko
- und Seccomalerei nachvollziehen
- Fragmente wahrnehmen und ihren Wert erkennen
- Putz- und Farbproben von Wandflächen mit Hilfe handwerklicher
Untersuchungen analysieren
- eine Fresko/Seccomalerei mit Ornament auf einer Probefläche
ausführen
- Ergänzungen fach- und denkmalgerecht ausführen
- Argumente für die Begrenzung der Freskorestaurierung
kennen
Sachgebiet Sgraffito
- Anwendungsgebiete, Gestaltungsabsichten und Techniken
bestimmen und stilkundlich unterscheiden
- ein Konturen- oder ein Flächensgraffito auf Probeflächen
ausführen
- Fragmente wahrnehmen und ihren Wert erkennen
- Putz- und Farbproben von Wandflächen mit Hilfe handwerklicher
Untersuchungen analysieren, mit Hilfe von Farbtafeln und
Vergleichspigmenten
Sachgebiet Leimfarbentechnik
- Anwendungsgebiete, Gestaltungsabsichten und Techniken
bestimmen und stilkundlich unterscheiden
- alte Leimfarbe, Untergründe und Werkzeugspuren analysieren
und beurteilen
- Merkmale historischer Leimfarbentechnik reflektieren
- Schablonen und Walzen herstellen, verwenden und pflegen
- historische Leimfarbentechniken, Schablonier-, Walzen-,
Wickel-, Stupftechnik und Linierungen, beschreiben und
auf Probeflächen anwenden
- Restaurierungen mit Schablonentechnik und Retuschen ausführen
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Sachgebiet Ölfarbentechnik
- unterschiedliche Materialien und Werkzeuge sachgerecht
einsetzen
- verschiedene Untergründe analysieren und behandeln
- Grund-, Zwischen- und Schlußanstrich nach speziellen
Gegebenheiten aufbauen- Ölfarbe bei Restaurierungsarbeiten
denkmalgerecht verwenden
Sachgebiet Marmorieren
- gebräuchliche Arten und Sorten natürlichen
Marmors bestimmen und unterscheiden
- Anwendungsgebiete der Marmorimitation kennen und beurteilen
- Materialien, Werkzeuge und Rezepturen kennen und beurteilen
- Marmorstrukturen nachzeichnen
- Farbe u. Struktur natürlichen Marmors auf Probeflächen
nachmalen
- verschieden Ausführungstechniken der Marmormalerei
anwenden.
- Ergänzungen und Retuschen denkmalgerecht ausführen
Sachgebiet Maserieren
- wichtige Holzarten in Farbe und Struktur zuverlässig
bestimmen
- Anwendungen der Maserierungstechnik kennen und baugeschichtlich
einordnen
- Materialien, Werkzeuge und Rezepturen kennen und beurteilen
- Holzstrukturen nachzeichnen und verschiedene Ausführungstechniken
der Holzmalerei auf Probeflächen anwenden
- Ergänzungen und Retuschen denkmalgerecht ausführen
Sachgebiet Vergolden
- Geschichte und Anwendung verschiedener Vergoldetechniken
beschreiben
- Materialien und Werkzeuge kennen
- Kreidegründe nach historischen Rezepturen herstellen
und verarbeiten
- plastische Untergründe unter Verwendung historischer
Materialien und Werkzeuge herstellen
- Öl- und Polimentvergoldungen ausführen
- Blattgold anschießen und Polierarbeiten ausführen
- alte Kreidegrundschichten festigen und restaurieren
- Goldtönungen und Retuschen ausführen |
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Sachgebiet Tapeten und Stoffbespannungen
- historische Tapeten und Stoffbespannungen, auch Reste,
identifizieren und sichern
- Fachfirmen und Experten kennen
Sachgebiet Schrift
Schrift und Schriftformen in bau- und kulturgeschichtliche
Zusammenhänge einordnen
- handwerkliche Details beim Schreiben auf ausgewählten
Untergründenmit unterschiedlichen Material und Werkzeug
ausführen.
Innerhalb dieser Sachgebiete werden folgende Lerninhalte
intensiv bearbeitet:
- Materialkunde, Bauphysik
- Stilkunde
- Regelwerk, Denkmalpflege und -schutz
- Dokumentation
- Historische Techniken
- Bestandsaufnahme, Restaurierungskonzepte und Durchführung
- Retusche und Anwendung historischer Techniken
- Leistungsbeschreibung und Kalkulation. Alle fachlichen
Ziele werden mit Hilfe von Beispielen aus der Denkmalpflegepraxis
vermittelt.
Termin und Kosten
Das fachspezifische Seminar für Maler und Lackierer
findet von März bis November, eines jeden Jahres in
Schloß Raesfeld statt. Es kostet 1.768,- Euro. Genauere
Informationen erfragen Sie am besten direkt in Schloß Raesfeld.
Die Prüfung
Die Prüfung zum Restaurator im Handwerk wird von der
Handwerkskammer Münster gegen eine Gebühr (500,-
Euro) abgenommen. Zugangsvoraussetzung für die Prüfung
ist eine Meisterprüfung in einem der obengenannten
Gewerke, oder, wer durch die Vorlage von Zeugnissen glaubhaft
machen kann, daß er Kenntnisse erworben hat die zur
Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.
Schriftliche Prüfung - fachspezifischer Teil
Sie wird voraussichtlich am letzten Tag des Praxisseminars
in Raesfeld durchgeführt.
Mündliche Prüfung - fachübergreifender und
fachspezifischer Teil
Sie wird in der Regel sechs Wochen nach Ende des Praxisseminars
durchgeführt.
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Fachspezifischer Teil für das
Tischlerhandwerk
Das Seminar soll Tischlern die notwendigen Qualifikationen
für Restaurierungsarbeiten in der Denkmalpflege vermitteln.
In den folgenden Sachgebieten erlangen die Teilnehmer exemplarische
Kenntnisse und Fertigkeiten, die sie auch auf weiter Aufgaben-
und Problemfelder des Tischlerhandwerks übertragen
können:
Sachgebiet Fenster und Türen
- historische Fenster und Türen in ihrer Bedeutung
für die Ganzheit eines Gebäudes beurteilen
- historische Fenster und Türen fachgerecht reparieren
bzw. Modernisieren
- neue Fenster und Türen im Einklang mit einem historischen
Gebäude erstellen und einbauen
- notwendige Maßnahmen aufgrund exakter Bestandsaufnahme
fach- und denkmalgerecht planen, ausführen und dokumentieren
Sachgebiet Möbel
- den Zusammenhang zwischen Herstellern und Abnehmern,
Konstruktionsform und Zeitgeist und zwischen Material,
Technik und Aufwand verstehen
- durch vertiefte Kenntnisse von historischen Hilfsstoffen
und deren physikalischen und
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chemischen Zusammenhängen den Spuren
beruflicher Vorfahren nachgehen und mit neuem Selbstverständnis
arbeiten
- mit heute nicht mehr gebräuchlichen Werkzeugen und
Techniken vertraut sein und sie in Teilbereichen anwenden
- moderne Verarbeitungstechniken denkmalgerecht verwenden
- durch intensive Betrachtung und ausführliche Beschreibung
eines Möbels die Restaurierungsarbeiten sorgfältig
planen
- Möbel als Teil des historischen Erbes einschätzen
und bewerten
Innerhalb dieser Sachgebiete werden folgende Lerninhalte
intensiv bearbeitet:
- Materialkunde
- Stilkunde
- Denkmalpflege und -schutz
- Historische Konstruktion und Techniken
- Einsatz moderner Verarbeitungstechniken
- Restaurierungskonzepte und Durchführung
- Restaurierungsdokumentation
- Leistungsbeschreibung und Kalkulation
Alle fachlichen Ziele werden mit Hilfe von Beispielen aus
der Denkmalpflegepraxis vermittelt.
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Termin und
Kosten
Das fachspezifische Seminar für Tischler findet von
März bis November, eines jeden Jahres in Schloß Raesfeld
statt. Es kostet 1.768,- Euro. Genauere Informationen erfragen
Sie am besten direkt in Schloß Raesfeld.
Die Prüfung
Die Prüfung zum Restaurator im Handwerk wird von der
Handwerkskammer Münster gegen eine Gebühr (500,-
Euro)abgenommen. Zugangsvoraussetzung für die Prüfung
ist eine Meisterprüfung in einem der obengenannten
Gewerke, oder, wer durch die Vorlage von Zeugnissen glaubhaft
machen kann, daß er Kenntnisse erworben hat die zur
Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.
Schriftliche Prüfung - fachspezifischer Teil
Sie wird voraussichtlich am letzten Tag des Praxisseminars
in Raesfeld durchgeführt.
Mündliche Prüfung - fachübergreifender und
fachspezifischer Teil
Sie wird in der Regel sechs Wochen nach Ende des Praxisseminars
durchgeführt.
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Fachspezifischer Teil für das
Zimmerhandwerk
Das Seminar wird Zimmermeistern die notwendigen Qualifikationen
für Restaurierungsarbeiten in der Denkmalpflege vermitteln.
In den folgenden Sachgebieten erlangen die Teilnehmer exemplarische
Kenntnisse und Fertigkeiten, die sie auch auf weiter Aufgaben-
und Problemfelder des Tischlerhandwerks übertragen
können:Sachgebiet Gebäude
- eine sichere Klassifizierung einzelner Fachwerk- und
Holzbauten durch eine Gerüst- und Gefügeanalyse,
sie hilft bei der jeweilige stilgeschichtlichen Zuordnung
- das komplexe Bauwerk anhand vertiefter Kenntnisse von
historischen Baustoffen und Konstruktionen erfassen
- das Zusammenwirken verschiedener Materialien beurteilen
- mit Hilfe von Bestandsaufnahme und Dokumentation der
Situation den angepaßten Eingriff in die Denkmalpflegesubstanz
abwägen und ausführen
- den eigenen Standpunkt in der Denkmalpflege durch Sachverstand
und Selbstbewußtsein vertreten und mit anderen Gewerken
zusammenarbeiten
Sachgebiet Decken und Wände
- Decken und Wände anhand erhaltener Teile in ihrer
Bedeutung für die Gesamtheit eines Gebäudes beurteilen
und datieren
- neue Teile im Einklang mit dem historischen Gebäude
herstellen und denkmalgerecht einfügen
- die konstruktiven Zusammenhänge erfassen und interpretieren
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Sachgebiet Dächer und Dachstühle
- Dächer anhand von Konstruktion, Material und Form
beurteilen und datieren
- Dachkonstruktionen durch vertiefte Kenntnis rekonstruieren
und restaurieren
- neue Teile im Einklang mit dem historischen Gebäude
herstellen und denkmalgerecht einfügen
- die konstruktiven Zusammenhänge erfassen und interpretieren
Sachgebiet Sonstige Holzkonstruktionen
Gerüste
- Lehrgerüste für Gewölbe und Sturzerstellung
- Formen und Schablonenbau für Stuck und Maurerarbeiten-
Stützgerüste
Hallen
- Versammlungsräume mit Holztragwerken
- Landwirtschaftliche und industrielle Hallen mit Holztragwerken
Zäune
- Zimmermannsmäßig hergestellte Zäune und
Holzpfosten
Innerhalb dieser Sachgebiete werden folgende Lerninhalte
besondersintensiv bearbeitet:
- Materialkunde
- Stilkunde
- Bauphysik / Statik
- Denkmalpflege und -schutz
- Historische Konstruktion und Techniken
- Einsatz moderner Verarbeitungstechniken
- Restaurierungskonzepte und Durchführung
- Restaurierungsdokumentation
- Leistungsbeschreibung und Kalkulation
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Alle fachlichen
Ziele werden mit Hilfe von praktischen Beispielen aus der
Denkmalpflegepraxis vermittelt.
Termin und Kosten
Das fachspezifische Seminar für Maurer findet von
März bis November, eines jeden Jahres in Schloß Raesfeld
statt. Es kostet 1.768,- Euro.
Die Prüfung
Die Prüfung zum Restaurator im Handwerk wird von
der Handwerkskammer Münster gegen eine Gebühr
abgenommen. Zugangsvoraussetzung für die Prüfung
ist eine Meisterprüfung in einem der obengenannten
Gewerke, oder, wer durch die Vorlage von Zeugnissen glaubhaft
machen kann, daß er Kenntnisse erworben hat die
zur Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.
Schriftliche Prüfung - fachspezifischer Teil
Sie wird voraussichtlich am letzten Tag des Praxisseminars
in Raesfeld durchgeführt.
Mündliche Prüfung - fachübergreifender
und fachspezifischer Teil
Sie wird in der Regel sechs Wochen nach Ende des Praxisseminars
durchgeführt.
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Fachspezifischer Teil für das
Stukkateurhandwerk
Das Seminar soll Stukkateurmeistern die notwendigen Qualifikationen
für Restaurierungsarbeiten in der Denkmalpflege vermitteln.
In den folgenden Sachgebieten erlangen die Teilnehmer exemplarische
Kenntnisse und Fertigkeiten, die sie auch auf weiter Aufgaben-
und Problemfelder des Stukkateurhandwerks übertragen
können: Sachgebiet Konstruieren
Das Sachgebiet beinhaltet handwerkliche Techniken, die
besondere Fähigkeiten und Fertigkeiten auf dem Gebiet
der Planung und Arbeitsvorbereitung benötigen, z.B.
müssen geometrische oder isometrische Darstellungen
angefertigt werde, für die Ausführung der Werkstücke
ist ein aufwendiger Werkzeugeinsatz und Gerätebau
notwendig. Das Sachgebiet gliedert sich in folgende Teilgebiete:
Zugtechniken, Tischzug- und Objektzugarbeiten
- als Gerade
- und Bogenzugarbeiten
- auf gekrümmten Untergründen
- in Voll- und Hohlprofilen
- mit einsetzbaren Ornamenten
Schalenkonstruktionen, Vouten, Blenden und Leichtgewölbe
- mit Holzträgerwerk
- mit Metall- und Drahtträger
- als Dünnwandschalen gegossen
Körper, Drehbank- und Drehkastenarbeiten
- in runder und kantiger Ausführung, Baluster u. Säulenkörper
- in kombinierter Ausführung
- in Voll- und Hohlkörper
- mit einsetzbaren Ornamenten |
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Sachgebiet Modellieren und Kopieren
Das Sachgebiet beinhaltet Aufgaben, die einerseits Fähigkeiten
des Modellierens und Formens verlangen, und andererseits
Techniken des Vervielfältigens. Alle Techniken benötigen
als Voraussetzung dokumentarische Aufzeichnungen oder ein
Werkstück als Vorlage. Das Sachgebiet gliedert sich
in folgende Teilgebiete:
Antragarbeiten, Objektarbeiten und Modellantrag
- als Ein- und Mehrfarbantrag
- in flacher und erhabener Weise
- in Dreidimensionalität
Schnittarbeiten
- Positivschnitt als Flach- und Halbrelief
- Negativschnitt als Flachformenschnitt
Formenbau, harte Formen, weiche Formen, Stütz- und
Mantelformen
- als einteilige Formen
- als verlorene Formen
- mehrteilige Formen (Stückformen)
- mit starker und schwacher Wandung
- in Voll- und Hohlprofilen
Sachgebiet Imitieren
Die sach- und fachgerechte Verwendung von Imitationstechniken
setzt fundierte Kenntnisse gewerkfremder Materialien
und deren Beschaffenheit voraus. Das Sachgebiet gliedert
sich in folgende Teilgebiete:
Putzausführungen, Aus- und Innenputz
- als Glattputz ein
- und mehrlagig
- als Dekorputz ein- und mehrlagig
- als Putz mit besonderen Eigenschaften
Glanzsteinimitat, Glattputz, Stuckmarmor
- als eben Fläche geglättet
- in verschiedenen Grundstrukturen |
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- als ein und mehrfarbige Struktur, Stucco Lustro
- als ebene Fläche mattglänzend
- als runde und kantige Körper
Rausteinimitat, Stein-, und Waschputz, Sgraffito
- in gebrochener, gespitzter, gestockter und scharrierter
Ausführung
- als Quaderung und Bossierung
- als ein und mehrfarbige Struktur
- in ebenen Flächen- ein und mehrfarbig gekörnt
- in Schab- und Kratzausführung
- in mehreren Lagen und/oder IntarsienAlle fachlichen Ziele
werden mit Hilfe von Beispielen aus der Denkmalpflegepraxis
vermittelt.
Termin und Kosten
Das fachspezifische Seminar für Maurer findet von
März bis November, eines jeden Jahres in Schloß Raesfeld
statt. Es kostet 1.768,- Euro.
Die Prüfung
Die Prüfung zum Restaurator im Handwerk wird von der
Handwerkskammer Münster gegen eine Gebühr abgenommen.
Zugangsvoraussetzung für die Prüfung ist eine
Meisterprüfung in einem der obengenannten Gewerke,
oder, wer durch die Vorlage von Zeugnissen glaubhaft machen
kann, daß er Kenntnisse erworben hat die zur Zulassung
zur Prüfung rechtfertigen.
Schriftliche Prüfung - fachspezifischer Teil
Sie wird voraussichtlich am letzten Tag des Praxisseminars
in Raesfeld durchgeführt.
Mündliche Prüfung - fachübergreifender
und fachspezifischer Teil
Sie wird in der Regel sechs Wochen nach Ende des Praxisseminars
durchgeführt.
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